Trust Center

Nachprüfbar, nicht behauptet.

Stand 22.10.2026. Die Server stehen bei Hetzner in Deutschland, KI kommt direkt von Mistral AI in Frankreich. Eigene Zertifikate haben wir noch nicht. Alle Dienstleister stehen hier mit Namen. Was noch nicht nachgewiesen ist, ist keine Zusage.

Der Standort

Die Server stehen hier.

Die Anwendungen laufen bei Hetzner in Falkenstein, diese Website in Nürnberg. Was außerhalb Deutschlands verarbeitet wird, steht in der Liste darunter.

  1. Ihre Zeitzone

    –

    Latenz
    –

    Im Browser aus der Navigation Timing API gemessen. Wir fragen dafür keinen Dienst und speichern nichts.

  2. Diese Website

    Nürnberg

    Hetzner Online GmbH

    Die Website liegt auf einem Hetzner-Server in Nürnberg. Schriften, Icons und Skripte kommen von der eigenen Domain, ein Content Delivery Network setzen wir nicht ein.

  3. Rechenzentrum Falkenstein

    Falkenstein

    Hetzner Online GmbH

    Die neuen Anwendungen, ihre Datenbanken und Objektspeicher laufen im Hetzner-Rechenzentrum Falkenstein (Vogtland). Betreiber ist die Hetzner Online GmbH mit Sitz in Gunzenhausen, Deutschland.

  4. Sicherungen in Helsinki

    Helsinki, Finnland

    Hetzner Online GmbH

    Datenbanksicherungen laufen fortlaufend und nächtlich in den Hetzner Object Storage in Helsinki (Finnland) und werden 30 Tage aufbewahrt. Dateiablagen werden nächtlich verschlüsselt gesichert. Eine synchrone Replikation an einen zweiten Standort gibt es nicht.

Physische Sicherheit

Die Rechenzentren betreibt Hetzner. Nach Angaben von Hetzner sind sie nach ISO/IEC 27001 zertifiziert. Das Zertifikat gilt für Hetzner, nicht für EU Suite. Wir haben keinen physischen Zugang zu den Servern.

Subunternehmer

Mit Zweck, Land und betroffenen Daten.

Ganze Liste

Subunternehmer

Für Produktdaten nutzen wir nur europäische Anbieter. Die KI-Modelle kommen von Mistral AI in Frankreich, direkt angebunden und ohne Vermittler. Nur unsere geschäftliche E-Mail läuft über Microsoft 365, dessen Konzern in den USA sitzt; Produktdaten liegen dort nicht. Der Mailversand (Lettermint) läuft über einen Anbieter in den Niederlanden, Zahlungen über Stripe in Irland, dessen Konzern in den USA sitzt; Inhalte gehen dort nicht hin. Die vollständige Liste mit Zweck und Land steht unten und auf einer eigenen Seite. Änderungen kündigen wir Kunden 30 Tage im Voraus an.

Hetzner Online GmbH, Deutschland, Sicherungen in Finnland

Server, Datenbanken und Objektspeicher in den Rechenzentren Falkenstein und Nürnberg. Datenbanksicherungen im Hetzner Object Storage in Helsinki (Finnland), 30 Tage aufbewahrt.

Lettermint, Niederlande

Versand von Anmelde- und Einladungs-Mails, zum Beispiel aus EU Chat, EU Notes und EU Recap.

Microsoft 365 (Microsoft Ireland Operations Ltd.), Irland, Konzern in den USA

Geschäftliche E-Mail von eu-suite.de, etwa Anfragen an hallo@ und datenschutz@. Keine Produktdaten. Die Muttergesellschaft sitzt in den USA und unterliegt dem CLOUD Act.

Mistral AI SAS, Frankreich

KI-Modelle, direkt angebunden ohne Vermittler: in EU Recap Transkription (Voxtral) sowie Zusammenfassung, Beschlüsse und Aufgaben; in EU Notes die KI-Funktionen.

Meeting BaaS, Frankreich

EU Recap: Aufnahme-Bot, der Zoom, Microsoft Teams und Google Meet als Teilnehmer beitritt. Wo die Bot-Server laufen, haben wir noch nicht belegt.

Stripe Payments Europe, Ltd., Irland, Konzern in den USA

Zahlungsabwicklung für bezahlte Lizenzen und Erstattungen, etwa nach einem Widerruf. Sitz in Dublin. Stripe kann Daten an die Stripe, Inc. in den USA übermitteln; sie ist nach dem EU-US-Datenschutzrahmen zertifiziert.

Verträge

Der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO soll Bestandteil jedes kostenpflichtigen Abonnements sein und ab der ersten bezahlten Lizenz gelten. Eine geprüfte Fassung zum Download gibt es noch nicht, den aktuellen Stand schicken wir auf Anfrage. Die Free-Stufe kommt ohne AV-Vertrag.

AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO

Der Vertrag regelt Verarbeitungszweck, Datenkategorien, Löschfristen, Weisungsrecht und die Liste der Subunternehmer. Er wird bei Vertragsschluss automatisch wirksam. Eine unterschriebene Version stellen wir auf Anfrage innerhalb von zwei Werktagen zur Verfügung.

Übermittlungen in die USA

Produktdaten verlassen die EU nicht: Transkription und KI-Funktionen laufen bei Mistral AI in Frankreich. Einzige Ausnahme in unserer Liste ist die geschäftliche E-Mail über Microsoft 365 (Konzern in den USA), also das, was Sie uns per E-Mail schreiben. Dafür gilt eine Grundlage nach Art. 44 ff. DSGVO; den Stand der Unterlagen nennen wir auf Anfrage.

Weisungsrecht

Kunden können EU Suite jederzeit anweisen, Daten zu löschen, zu sperren oder zu exportieren. Weisungen werden innerhalb von 72 Stunden bestätigt und innerhalb von sieben Werktagen ausgeführt. Für komplexe Löschaufträge gilt ein erweitertes Fenster von 30 Tagen, das im AV-Vertrag dokumentiert ist.

Kündigung und Datenrückgabe

Nach Kündigung stehen alle Daten 30 Tage zum Export bereit. Der Vollexport ist jederzeit und ohne Aufpreis verfügbar, auch im kostenlosen Tarif. Nach 30 Tagen werden alle Daten gelöscht; eine schriftliche Löschbestätigung wird auf Anfrage ausgestellt.

Zertifizierungen

Wir benennen den Stand unserer Zertifizierungen so, wie er ist, nicht, wie er wirken soll. Ein junges Unternehmen, das alle Zertifikate als „erteilt“ ausweist, obwohl die Audits noch laufen, ist kein Vertrauenssignal. Das sind wir nicht.

Penetrationstest, intern

Wir prüfen die Anwendungen derzeit selbst. Ein externer Penetrationstest ist geplant, aber noch nicht beauftragt. Einen externen Prüfbericht können wir deshalb nicht vorlegen.

ISO/IEC 27001, Ziel

EU Suite ist nicht nach ISO/IEC 27001 zertifiziert, und ein Audit ist nicht beauftragt. Die Norm ist ein Ziel. Zertifiziert sind nach Angaben von Hetzner die Rechenzentren, in denen unsere Server stehen.

BSI C5, Ziel

Ein C5-Testat (Anforderungskatalog Cloud Computing des BSI) ist ein Ziel, ein Prüfverfahren läuft nicht. Bis zur Erteilung können wir keinen C5-Nachweis ausstellen.

DSGVO-Konformitäts-Selbstauskunft

Unsere technischen und organisatorischen Maßnahmen stehen als Anlage 1 im AV-Vertrag (Fassung 27.10.2026) und sollen jährlich aktualisiert werden. Sie ersetzen keine externe Prüfung.

Sicherheitsarchitektur

EU Suite ist als Multi-Tenant-SaaS gebaut, bei dem Kundendaten auf Datenbankebene strikt getrennt sind. Kein Nutzer kann auf die Daten eines anderen Kunden zugreifen, auch nicht durch fehlerhafte Konfiguration der eigenen Organisation.

Mandantentrennung

Jede Organisation erhält eine eigene Datenbankschema-Instanz. Anfragen werden auf Anwendungsebene auf die jeweilige Organisations-ID geprüft, zusätzlich zur Datenbankebene. Ein Konfigurationsfehler in einer Organisation kann keine Daten einer anderen sichtbar machen.

Verschlüsselung

Verbindungen zu den Anwendungen laufen verschlüsselt über HTTPS (TLS). Sicherungen der Dateiablagen werden verschlüsselt, bevor sie den Server verlassen. Eine Verschlüsselung der Serverfestplatten selbst sagen wir nicht zu.

Zugriff durch EU Suite-Mitarbeitende

Kein EU Suite-Mitarbeitender hat Routinezugriff auf Produktionsdaten. Zugriff für Support und Debugging erfordert eine schriftliche Anfrage, die Zustimmung des Kunden und ein Vier-Augen-Prinzip. Alle Zugriffe werden protokolliert und sind für den Kunden auf Anfrage einsehbar.

Schwachstellenmanagement

Ein Bug-Bounty-Programm gibt es nicht. Sicherheitslücken nehmen wir unter security@eu-suite.de entgegen und beheben sie nach Schwere zuerst.

KI und Ihre Daten

EU Suite nutzt KI heute in EU Recap und in EU Notes. EU Assist läuft in einer geschlossenen Alpha. Wir beschreiben hier, wohin die Daten dabei gehen.

Welche Anbieter die Modelle betreiben

Eigene KI-Hardware betreiben wir nicht. Alle KI-Modelle kommen von Mistral AI in Frankreich, direkt angebunden ohne Vermittler: EU Recap transkribiert mit Voxtral und fasst mit Mistral zusammen, die KI-Funktionen in EU Notes nutzen Modelle von Mistral. Anbieter außerhalb der EU setzen wir für KI nicht ein.

Kein Training mit Kundendaten

EU Suite trainiert keine Modelle mit den Inhalten seiner Kunden. Meeting-Transkripte, Notizen und Dokumente werden für die Funktion genutzt, für die sie hochgeladen wurden. Was die KI-Anbieter mit Anfragen tun dürfen, regeln deren Vertragsbedingungen.

Opt-in für KI-Funktionen

EU Recap und EU Assist sind standardmäßig aktiv, können aber von Organisationsadministratoren deaktiviert werden, für einzelne Nutzer oder die gesamte Organisation. Wenn EU Recap deaktiviert ist, wird kein Audio verarbeitet und keine Transkription erstellt.

Transparenz über KI-Ausgaben

Zusammenfassungen und Protokolle, die von EU Recap erstellt werden, sind als KI-generiert gekennzeichnet. Die freigabe-pflichtige Version tritt erst in Kraft, wenn ein Mensch das Protokoll bestätigt hat. Wir kennzeichnen KI-Ausgaben konsistent, auch dann, wenn es den Workflow verlangsamt.

Datenexport und Portabilität

Ihre Daten gehören Ihnen. Der Vollexport ist jederzeit und ohne Aufpreis verfügbar. Wir sperren keine Daten und machen den Wechsel zu einem anderen Anbieter nicht schwerer als nötig.

Vollexport jederzeit verfügbar

Jede Organisation kann unter Einstellungen → Daten → Export einen vollständigen Export aller Daten anstoßen. Der Export enthält: Notizen als Markdown und PDF, Meetings als Transkript und Zusammenfassung, Aufgaben als CSV und JSON, Zeiteinträge als CSV, Personalakten als verschlüsselte ZIP. Der Export ist innerhalb von 24 Stunden bereit.

Offene Formate

Alle Exportformate sind offen und maschinenlesbar. Kein proprietäres Format, das nur EU Suite lesen kann. Notizen sind Markdown, Tabellen sind CSV, strukturierte Daten sind JSON. Wir folgen dem Prinzip: Was importiert werden kann, muss exportiert werden können.

API-Zugang

Kunden im Business- und Enterprise-Tarif erhalten Zugang zur REST-API. Alle Daten, die über die Oberfläche zugänglich sind, sind auch über die API abrufbar. Rate-Limits sind dokumentiert und nicht restriktiver als für die interne Nutzung.

Nach Kündigung

Nach Kündigung bleibt der Export 30 Tage lang verfügbar. Danach werden alle Daten unwiderruflich gelöscht, keine Wiederherstellung, keine Restdaten in Backups nach Ablauf der Löschfrist. Die Löschbestätigung stellen wir auf Anfrage schriftlich aus.

Nachweise

Was wir haben, und was noch nicht.

Ein junger Anbieter hat nicht jedes Zertifikat. Das offen auszuweisen ist glaubwürdiger, als einen Reifegrad zu behaupten, den wir noch nicht erreicht haben. Diese Tabelle ändert sich, sobald sich etwas ändert.

Penetrationstest, extern

Derzeit prüfen wir intern. Einen externen Prüfbericht gibt es noch nicht.

GeplantNoch nicht beauftragt

ISO/IEC 27001

EU Suite ist nicht zertifiziert. Zertifiziert sind nach Angaben von Hetzner die Rechenzentren, in denen unsere Server stehen.

GeplantZiel, kein Audit beauftragt

BSI C5

Ein C5-Testat ist ein Ziel. Ein Prüfverfahren läuft nicht, bis zur Erteilung kann kein C5-Nachweis ausgestellt werden.

GeplantZiel, kein Verfahren

DSGVO-Selbstauskunft (TOMs)

Selbstauskunft zu technischen und organisatorischen Maßnahmen, veröffentlicht als Anlage 1 zum AV-Vertrag. Ersetzt keine externe Zertifizierung.

ErteiltFassung 27.10.2026, Anlage 1 zum AV-Vertrag

WCAG 2.2 AA (Barrierefreiheit)

Interne Prüfung mit axe DevTools und manueller Tastaturnavigation. Externe Prüfung durch eine spezialisierte Stelle ist für 2027 geplant.

ErteiltJuli 2026

Anlage zum AV-Vertrag

Technische und organisatorische Maßnahmen.

Die acht Kontrollbereiche nach Art. 32 DSGVO. Dieselbe Liste liegt dem AV-Vertrag als Anlage bei.

01

Zutrittskontrolle

  • Server in Rechenzentren der Hetzner Online GmbH in Falkenstein und Nürnberg, nach Angaben von Hetzner nach ISO/IEC 27001 zertifiziert
  • Zutrittskontrolle, Videoüberwachung und Sicherheitspersonal im Rechenzentrum liegen bei Hetzner
  • Kein physischer Zugang von EU Suite-Mitarbeitenden zu Serverhardware
  • Besucherregister für alle physischen Zutritte
02

Zugangskontrolle

  • Mehrstufige Authentifizierung (MFA) für alle internen Systeme und Produktionszugriffe
  • Passwort-Manager mit organisationsweit erzwungenen Passwortrichtlinien (min. 16 Zeichen, keine Wiederverwendung)
  • Single Sign-On (SSO) für alle internen Dienste mit zentralem Identity-Provider
  • Automatische Session-Timeouts nach 30 Minuten Inaktivität
  • Hardware-Security-Keys (FIDO2) für Produktionszugriffe mit erhöhtem Risiko
03

Zugriffskontrolle

  • Rollenbasierte Zugriffskontrolle (RBAC), jeder Mitarbeitende hat nur die Rechte, die für seine Aufgabe notwendig sind
  • Vier-Augen-Prinzip für den Zugriff auf Kundendaten in der Produktion
  • Vollständige Protokollierung aller Zugriffe auf Produktionsdatenbanken
  • Mandantentrennung auf Datenbankschema-Ebene, kein gemeinsamer Speicher zwischen Organisationen
  • Regelmäßige Überprüfung und Entzug nicht mehr benötigter Zugriffsrechte (quartalsweise)
04

Weitergabekontrolle

  • Verschlüsselte Verbindungen zu den Anwendungen über HTTPS (TLS)
  • Übermittlungen außerhalb der EU nur an die Dienstleister aus der Subunternehmerliste
  • Sicherungen der Dateiablagen verschlüsselt, bevor sie den Server verlassen
05

Eingabekontrolle

  • Vollständige Audit-Logs für alle Datenänderungen in Produktionssystemen
  • Unveränderliche Protokolle (append-only) für sicherheitsrelevante Ereignisse
  • Automatische Erkennung und Alerting bei anomalen Zugriffsmustern
  • Regelmäßige Integritätsprüfungen der Datenbankbackups
06

Auftragskontrolle

  • AV-Verträge nach Art. 28 DSGVO mit den Subunternehmern; den Stand je Anbieter nennen wir auf Anfrage
  • Subunternehmerliste öffentlich einsehbar, Änderungen mit 30 Tagen Vorlauf kommuniziert
  • Regelmäßige Überprüfung der Subunternehmer auf Datenschutzkonformität (mindestens jährlich)
  • Weisungsrecht des Kunden vertraglich verankert, Weisungsausführung innerhalb von sieben Werktagen
07

Verfügbarkeitskontrolle

  • Fortlaufende und nächtliche Datenbanksicherungen im Hetzner Object Storage in Helsinki (Finnland), 30 Tage aufbewahrt
  • Keine synchrone Replikation an einen zweiten Standort
  • Überwachung der Erreichbarkeit der Anwendungen
  • Incident-Response-Plan mit definierten Reaktionszeiten (Erkennung und Eskalation innerhalb von zwei Stunden)
08

Trennungskontrolle

  • Strikte Mandantentrennung: jede Organisation erhält ein eigenes Datenbankschema
  • Testdaten sind von Produktionsdaten vollständig getrennt, kein Echtdaten-Einsatz in Entwicklungsumgebungen
  • KI-Modelle verarbeiten Kundendaten isoliert, kein Cross-Tenant-Lernen, kein geteilter Kontext
  • Separate Netzwerksegmente für Produktion, Staging und Entwicklung

Was wir nicht tun

Sieben Sätze, die Sie nachprüfen können.

  • Wir setzen keine Cookies, die eine Einwilligung brauchen.
  • Wir laden keine Schriften, Skripte oder Videos von US-Servern.
  • Wir trainieren keine Modelle mit Ihren Daten.
  • Wir nennen jeden Dienstleister außerhalb der EU mit Namen.
  • Wir machen keine Screenshots und messen keine Aktivität.
  • Wir verkaufen keine Nutzungsdaten.
  • Wir sperren Ihre Daten nicht ein, der Vollexport ist immer verfügbar.

Für Datenschutzbeauftragte

Die Fragen, die Sie stellen werden.

Schrems II, CLOUD Act, Weisungsrecht, Meldefristen. Sachlich beantwortet. Das ersetzt keine Rechtsberatung, aber es beantwortet die Vorprüfung.

Wie ist der Schrems-II-Drittlandtransfer bei EU Suite geregelt?

Für Produktdaten stellt sich die Frage nicht: Die Anwendungen laufen bei Hetzner Online in Deutschland, ihre Sicherungen liegen bei Hetzner in Helsinki (Finnland), also in der EU. Ein CDN außerhalb der EU nutzen wir nicht, und Transkription und KI-Funktionen laufen bei Mistral AI in Frankreich. Nur unsere geschäftliche E-Mail läuft über Microsoft 365, dessen Konzern in den USA sitzt. Für diese Übermittlung gilt eine Grundlage nach Art. 44 ff. DSGVO; den Stand nennen wir auf Anfrage.

Gilt der CLOUD Act für EU Suite oder seine Subunternehmer?

Der CLOUD Act ermächtigt US-Behörden, von US-Unternehmen Daten herauszufordern, auch wenn diese auf Servern außerhalb der USA liegen. EU Suite ist kein US-Unternehmen. Unser Hosting-Anbieter Hetzner Online ist ein deutsches Unternehmen ohne US-Muttergesellschaft. Unter unseren Subunternehmern gehört nur Microsoft (geschäftliche E-Mail, keine Produktdaten) zu einem US-Konzern; für die E-Mails, die dort liegen, gilt der CLOUD Act. Produktdaten liegen bei Anbietern in der EU.

Wie ist die Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO geregelt?

Der AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO ist Bestandteil jedes bezahlten Abonnements und gilt ab der ersten bezahlten Lizenz. Die Free-Stufe kommt ohne AV-Vertrag. Er regelt Verarbeitungszweck, Datenkategorien, Löschfristen, Weisungsrecht und die Subunternehmerliste. Eine geprüfte Fassung zum Download gibt es noch nicht, den aktuellen Stand schicken wir auf Anfrage.

Wie sieht das Löschkonzept aus, und welche Aufbewahrungsfristen gelten?

Nach Kündigung stehen alle Daten 30 Tage zum Export bereit. Danach werden die Daten in der Produktionsdatenbank gelöscht. In den Backups bleiben sie, bis das jeweilige Backup nach dem Rotationsschema des Produkts ausläuft; die Frist je Produkt nennen wir auf Anfrage. Für Kunden mit gesetzlichen Aufbewahrungspflichten (z. B. Kanzleien, Praxen) empfehlen wir, Daten vor Kündigung vollständig zu exportieren und lokal oder in einem archivierten System vorzuhalten. EU Suite ist kein Archivsystem.

Wie werden Betroffenenrechte und Auskunftsanfragen bearbeitet?

Auskunftsanfragen nach Art. 15 DSGVO können Kunden selbst aus EU Suite heraus beantworten: Unter Einstellungen → Datenschutz stehen alle zu einer Person gespeicherten Daten im strukturierten Format bereit. Für Anfragen, die nicht selbst bedient werden können, steht datenschutz@eu-suite.de zur Verfügung. Wir antworten innerhalb der gesetzlichen Frist von einem Monat.

Kann ich EU Suite anweisen, Daten zu löschen oder zu sperren?

Ja. Das Weisungsrecht nach Art. 28 Abs. 3 DSGVO ist im AV-Vertrag verankert. Weisungen richten Sie schriftlich an datenschutz@eu-suite.de. Wir bestätigen die Weisung innerhalb von 72 Stunden und führen sie innerhalb von sieben Werktagen aus. Komplexe Löschaufträge (z. B. Löschung über alle Backupstufen) können bis zu 30 Tage dauern, dieser Zeitraum ist im AV-Vertrag dokumentiert.

Wie werden Unterauftragnehmer-Wechsel kommuniziert?

Wir kündigen Änderungen an der Subunternehmerliste 30 Tage im Voraus per E-Mail an die hinterlegte Adresse des Organisationsadministrators an. Widersprechen Sie dem Wechsel, können Sie das Abonnement ohne Vertragsstrafe zum Datum des Wechsels kündigen. Der aktuelle Stand der Subunternehmerliste ist jederzeit auf dieser Seite einsehbar.

Was passiert im Falle einer Datenpanne, und wie ist die 72-Stunden-Frist geregelt?

EU Suite ist nach Art. 33 DSGVO verpflichtet, Datenpannen innerhalb von 72 Stunden an die zuständige Aufsichtsbehörde zu melden. Kunden, deren Daten betroffen sind, informieren wir unverzüglich und ohne unnötige Verzögerung. Unsere Datenpannen-Reaktionszeiten sind im Incident-Response-Plan dokumentiert: Erkennung und Eskalation innerhalb von zwei Stunden, erste Lagemeldung an Kunden innerhalb von acht Stunden, vollständige Analyse innerhalb von 72 Stunden.

Trainiert EU Suite Modelle mit Kundendaten?

Nein. EU Suite trainiert keine Modelle mit den Inhalten seiner Kunden. Meeting-Transkripte, Notizen und Dokumente werden ausschließlich für die Funktion genutzt, für die sie erstellt wurden. Zusammenfassung, Aufgabenextraktion oder Suche innerhalb der eigenen Organisation. Eigene Modelle oder eigene KI-Hardware betreiben wir nicht. Welche Anbieter die Modelle betreiben, steht im Abschnitt KI und Ihre Daten.

Wie ist die Verfügbarkeit, und was ist die Exit-Strategie?

Eine Verfügbarkeit sagen wir heute nicht zu. Sie wird erst im Vertrag festgelegt. Eine öffentliche Statusseite ist im Aufbau und zeigt noch keine Messwerte. Der Vollexport ist jederzeit ohne Aufpreis verfügbar, sodass Sie jederzeit zu einem anderen Anbieter wechseln können. Im Fall einer Geschäftsaufgabe werden alle Kunden sechs Monate im Voraus informiert und haben Zugriff auf den Export bis zum letzten Tag.

Wie ist der Beschäftigtendatenschutz nach § 26 BDSG geregelt?

EU Suite verarbeitet keine Beschäftigtendaten ohne ausdrückliche Konfiguration durch den Arbeitgeber als Verantwortlichen. EU Track erfasst Zeitdaten nur, wenn Mitarbeitende aktiv buchen, keine automatische Aktivitätsmessung, keine Screenshot-Funktion, kein Keystroke-Logging. Für den Einsatz von EU HR und EU Track empfehlen wir, eine Betriebsvereinbarung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG abzuschließen. Eine Muster-Betriebsvereinbarung ist in Vorbereitung.

Können Behörden oder Strafverfolgungsbehörden auf unsere Daten zugreifen?

EU Suite ist verpflichtet, rechtmäßigen Anfragen deutscher und europäischer Behörden nachzukommen, wie jedes Unternehmen in Deutschland. EU Suite selbst unterliegt dem CLOUD Act nicht. Für die geschäftliche E-Mail bei Microsoft können US-Behörden aber beim Anbieter anfragen, ohne dass wir davon erfahren; Produktdaten liegen dort nicht. Wir informieren betroffene Kunden über behördliche Anfragen, sofern wir rechtlich dazu in der Lage sind, eine Benachrichtigungspflicht, die wir im AV-Vertrag festgehalten haben.

Ihre Frage steht nicht dabei? Schreiben Sie andatenschutz@eu-suite.de

Antwort innerhalb von zwei Werktagen, ohne Sales-Gespräch.

Prüfen Sie es nach.

Subunternehmerliste, AV-Vertrag und TOMs stehen online, ohne Formular.